Impotenz - Frust statt Lust im Bett | © panthermedia.net / gpointstudio

Tabuthema Impotenz: Wie Potenzstörungen entstehen und welche Mittel dagegen helfen

Obwohl Potenzstörungen keine Seltenheiten sind, wird das Thema Impotenz immer noch oft tabuisiert. Schließlich wird es von den meisten Männern als Schwäche empfunden, wenn sie unter Erektionsstörungen leiden. Dabei können die Ursachen von Impotenz so unterschiedlich sein, wie auch die Mittel, die dagegen helfen. Alleine den Ursachen auf den Grund zu gehen kann schon helfen, dass Potenzstörungen vielleicht bald der Vergangenheit angehören – denn nur wer die Ursache kennt, kann auch mit einem entsprechendem Mittel entgegenwirken und vorbeugen.



Erektionsstörungen sind keine Seltenheit

Studien zufolge ist mittlerweile jeder fünfte Mann zwischen 30 und 80 Jahren von einer Potenzstörung betroffen – und trotz dieser Zahlen ist es unter Männern immer noch ein Tabuthema. Vielen ist es unangenehm damit zum Arzt zu gehen und schweigen aus falscher Scham das Thema lieber tot.

Dabei ist es gerade heutzutage einfach, Erektionsstörungen mit ärztlicher Hilfe zu beheben und mit natürlichen Mitteln auch vorzubeugen. Gerade seit dem Durchbruch des ersten mit dem Wirkstoff Sildenafil lassen sich Potenzstörungen effektiv behandeln und die Lust im Bett wieder aufleben. Auf unserer verlinkten Fachseite kann man sehr gut nachlesen, wie dieser Wirkstoff auf den Körper wirkt und anzuwenden ist.

Dazu ist es allerdings notwendig, sich dem Arzt anzuvertrauen – denn nur so kann diagnostiziert werden, was die Ursache für die Impotenz ist und welche Therapie die Richtige ist.



Ursachen von Potenzstörungen

Erektionsstoerung | © panthermedia.net / Boris Zerwann

Erektionsstoerung | © panthermedia.net / Boris Zerwann

 

Zunächst einmal: Eine Potenzstörung ist nicht gleich eine Potenzstörung. Von einer echten spricht man in der Regel erst, wenn die Probleme über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten anhalten. Falls es also nur ab und zu im Bett mal nicht klappt, muss das noch kein Grund zur Sorge sein.

Zu den häufigsten Ursachen von Impotenz gehört der sinkende Testosteronspiegel, dieser kann in vielen Fällen allerdings sehr effektiv mit einer Hormontherapie behandelt werden. Grundsätzlich stehen bei einer Impotenz körperliche Ursachen eher im Vordergrund, als psychische – das gilt vor allem für Männer mit steigendem Alter. Hier reicht die Bandbreite von Nervenerkrankungen, Durchblutungsstörungen und hormonellen Störungen bis hin zu Krankheiten wie Diabetes. Auch der übermäßige Konsum von Alkohol und Zigaretten bzw. Nikotin kann sich negativ auf die Potenz auswirken.

Zu den , die oftmals auch die jüngeren Männer betreffen, sind Faktoren zu finden, die viel mit Stress, Druck und Erwartungshaltungen zusammenhängen. Gerade Beziehungsprobleme, vermehrter Stress im Job sowie Depressionen und Ängste können hier der Auslöser sein, warum es im Bett nicht mehr so richtig klappen will. Das Problem daran: Je mehr Druck entsteht, dass es im Bett wieder besser klappen soll, desto mehr erhöht sich wieder der Stress. Gerade dieser Teufelskreis kann für den Mann und das Paar in einer Abwärtsspirale enden, aus der es schwer wieder herauszukommen ist.

Mittel gegen Impotenz

Mittel gegen Impotenz | © panthermedia.net / Randolf Berold

Mittel gegen Impotenz | © panthermedia.net / Randolf Berold

 

Je nachdem, was die Ursache für die Erektionsstörung ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung und Therapie. Ein Testosteronmangel lässt sich zum Beispiel in der Regel sehr gut mit einer Testosterontherapie ausgleichen. Zusätzlich können sogenannte eingesetzt werden – besser bekannt unter Namen wie zum Beispiel Viagra, Levitra und Cialis. Welcher PDE-5-Hemmer der Richtige ist, sollte vom Arzt entschieden werden, denn die verschiedenen Wirkstoffe unterscheiden sich durchaus in der Wirkung und Dosierung.

Zusätzlich können Potenzstörungen auch auf natürlichen Wegen entgegengewirkt werden. Alleine schon der Verzicht oder die starke Reduzierung von Alkohol und Nikotin kann sich positiv auf die Potenz auswirken und wirkt vorbeugend. Das Gleiche gilt für Stressfaktoren im Job und Privatleben: Weniger Druck, Erwartungshaltungen und Ängste können nicht nur unser Sexleben wiederbeleben, sondern das ganze Wohlbefinden steigern.

Fazit

Der erste Schritt, um den Frust im Bett wieder in echte Lust umzuwandeln, ist der Gang zum Arzt. Männer sollten sich bewusst sein, dass sie mit ihrem Problem lange nicht alleine dastehen und es auch keine Seltenheit ist. Gemeinsam mit dem Arzt kann der Ursache der Erektionsstörung auf den Grund gegangen und schließlich und in den meisten Fällen mit den richtigen Medikamenten und der richtigen Therapie auch gut behandelt werden.



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