Gartenwerkzeug | © panthermedia.net /VadimVasenin

Mähroboter – die Selbstfahrer für den Garten

In den warmen Monaten des Jahres sprießt der Rasen wieder fleißig vor sich hin. So schön das satte Grün auch anzusehen ist: Das Rasenmähen macht eine Menge Arbeit und zählt zu den eher ungeliebten Tätigkeiten. Wer Besseres mit seiner Zeit vor hat, aber trotzdem Wert auf einen gepflegten, kurzen Rasen legt, lässt einen Mähroboter auf die Rasenflächen rund ums Haus los.



Die praktischen Mähroboter mähen den Rasen komplett in Eigenregie – während ihr Besitzer es sich im Liegestuhl gemütlich macht oder mit der Familie etwas unternimmt. Vor allem Berufstätige wissen zu schätzen, dass ihr Mähroboter bereits die komplette Arbeit des Rasenmähens übernommen hat, wenn sie nach Feierabend heim kommen.

Wie funktioniert ein Mähroboter und was leistet er?

Mähroboter | © panthermedia.net /Marko Beric

Mähroboter | © panthermedia.net /Marko Beric

 

Die grundlegende Funktionsweise eines Mähroboters entspricht der eines elektrischen Rasenmähers. Der Unterschied: Beim Mähroboter ist eine Menge mit an Bord, die dafür sorgt, dass der Gartenhelfer bis in jede Ecke vordringt und fast kein manuelles Nacharbeiten erforderlich ist.

Damit der Roboter erkennen kann, wo der Rasen endet, markiert in der Regel ein Begrenzungsdraht mit einem Magnetfeld die zu mähende Fläche. So lassen sich Blumenbeete und Zierpflanzen vor dem versehentlichen Mähen schützen. Das Kabel wird an den gewünschten Stellen auf den Rasen aufgelegt und mit Hilfe von Befestigungshaken an seinem Platz gehalten. Alternativ kann der Draht dauerhaft verlegt und von Rasen bedeckt werden, sodass er optisch nicht mehr wahrnehmbar ist.



Die Routenwahl erfolgt innerhalb der definierten Fläche nach dem Zufallsprinzip. Gute Rasenmäher-Roboter berechnen anhand der aktuellen Positionierung eine möglichst effiziente Route und vermeiden dabei das mehrfache Mähen der gleichen Fläche. Viele fortschrittliche Modelle können auch schon per App gesteuert werden. So kann der Zugriff auf den Funktionsumfang auch aus der Ferne erfolgen – zum Beispiel aus dem Büro.

Prinzipbedingt handelt es sich bei Mährobotern um Mulchmäher. Sie besitzen keinen Auffangkorb, sondern lassen das Schnittgut an Ort und Stelle liegen. Bei einer hohen Mähfrequenz sind die entstehenden Rasenreste sehr kurz und optimal, um die enthaltenen Nährstoffe in den Rasen zurück zu führen. Dementsprechend muss weniger bzw. gar nicht mehr gedüngt werden.

Mähroboter haben allerdings auch ihre Grenzen. Sie eignen sich vor allem für ebene Rasenflächen; die maximal zu bewältigende Steigung beträgt bei den leistungsstärksten Modellen ca. 45 %, liegt im Durchschnitt aber eher bei ca. 20 bis 25 %. Je nach Wetterlage kann der Mähroboter aber schon vorher ins Rutschen kommen.

Welcher Mähroboter ist der richtige für mich und meinen Garten?

Mähroboter | © panthermedia.net /Ronalds Stikans

Mähroboter | © panthermedia.net /Ronalds Stikans

 

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Mähroboters ist die Größe der Rasenfläche. Vor allem bei großen Flächen, die sehr regelmäßig gemäht werden, sind die Ansprüche an die Qualität des Mähroboters sehr hoch. Profi-Geräte sind immerhin deutlich besser vor Verschleiß geschützt und können ihren Dienst über viele Jahre versehen, eignen sich aber auch für den Einsatz auf Privatgrundstücken mit viel Rasenfläche.

Solch professionellen Mähroboter finden Sie in Online-Shops, die sich wie im Fall von Contorion durch ihre hohe fachliche Kompetenz auszeichnen. Den Anforderungen von Profis wird zum Beispiel ein gerecht. Dabei gilt; je größer die Schnittbreite ist, desto schneller kann der Mähroboter seine Arbeit vollbringen. Die Wege werden insgesamt kürzer und damit akkuschonender.

Die Wahl des richtigen Rasenmäher-Roboters richtet sich auch nach den Ansprüchen an die mögliche Schnitthöhe. Modelle mit elektrischer Schnitthöhenverstellung sind besonders komfortabel, wenn häufig zwischen unterschiedlichen Höhen gewechselt werden soll.

Da die meisten Mähroboter unabhängig vom Stromnetz arbeiten, ist die Kapazität des Akkus mitentscheidend für ihre Reichweite. Ist der Akku leer, geht es zurück zur Ladestation. Besonders schnell lassen sich Lithium-Ionen Akkus aufladen – so kann der Mähroboter schon nach kurzer Unterbrechung seine Arbeit fortsetzen.

In verwinkelten Gärten verdient der Mähroboter etwas mehr Aufmerksamkeit. Weiteres Zubehör kann sinnvoll sein. Bei getrennten Rasenflächen empfehlen sich zusätzliche Einstiegspunkte sowie Ladestationen, zu denen der Roboter selbsttätig zurückkehren kann. So muss er nur hin und wieder von Hand umgesetzt werden.

Die meisten Mähroboter verfügen über eine Kantenmähfunktion. Diese Geräte bearbeiten auch Randbereiche gründlich. So muss der Gartenbesitzer nicht noch einmal nacharbeiten – so spart er also wirklich Zeit und Nerven.

So ist der Mähroboter bestens abgesichert

Wenn der automatische Rasenmäher unbeobachtet seine Runden dreht, wird er zum begehrten Ziel für Diebe. Aus diesem Grund ist in den meisten Modellen ein Diebstahlschutz bereits integriert. Beim Aufheben vom Boden wird seine Funktionalität bis zum Eingeben des korrekten PIN-Codes deaktiviert – und das Gerät somit unattraktiv für Langfinger. Bei manchen Geräten wird in dieser Situation ein akustischer Alarm ausgelöst.

Kinder und Haustiere sollten von der Rasenfläche ferngehalten werden, während der Mähroboter tätig ist. Denn er ist auf den ersten Blick ein verlockendes Spielzeug, birgt aber durch die Schneidemesser hohe Verletzungsgefahren.

Stoßsensoren schützen den Mähroboter vor Beschädigungen, die beim Überfahren von Hindernissen oder der Kollision mit Bäumen oder Mauern entstehen können.
Ein Überschlagssensor erkennt einen kleinen Unfall sofort und sorgt dafür, dass sich die Mähfunktion abschaltet.



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