Mann mit Schal | © panthermedia.net /StockbrokerXtra by Monkeybusiness

Männerschals für jede Jahreszeit und jeden Stil – Tipps und Ratschläge

Während Schals früher lediglich als wärmespendendes Kleidungsstück für den Winter fungierten, können sie mittlerweile zu jeder Jahreszeit als optischer Hingucker dienen. Und auch die Zeiten, in denen Schals nur von Frauen getragen wurden, sind längst vorbei: Heutzutage entscheiden sich ebenso viele Männer für die modernen Accessoires, um somit ihren Outfits einen ganz besonderen Ausdruck zu verleihen. Wer seinen Look mit einem passenden Schal kombiniert, beweist Stilbewusstsein.



Trotzdem solltet ihr bei der Wahl eures Schals einige Regeln beachten, denn nicht jeder Schal passt zu jedem Anlass und nicht jedes Design harmoniert mit jedem Outfit. Auch der verwendete Stoff und die bevorzugte Bindeart stellen wichtige Faktoren dar. Im Folgenden findet ihr Tipps und Ratschläge, mit denen ihr euch in jeder Situation für den richtigen Schal entscheidet.

Design: Möglichkeiten in Farbe und Muster

Die Auswahl an ist schier unüberschaubar: Nicht nur in bekannten Kaufhäusern oder lokalen Geschäften, sondern vor allem auch im Internet wird eine Vielzahl an unterschiedlichsten Modellen angeboten. Welches Design man im Endeffekt wählt, hängt stark vom gegebenen Anlass sowie vom eigenen Geschmack ab.

Grundsätzlich empfehlen sich Exemplare, die mit schlichten Farben und klassischen Mustern überzeugen. Beispielsweise sind Töne in Blau, Grau oder auch Mauve zeitlos modern und lassen sich dementsprechend zu fast jedem Outfit kombinieren. Mit ihnen ist man stets auf der sicheren Seite und garantiert ein seriöses Auftreten. Im Allgemeinen gilt: Je formeller der Anlass, desto schlichter sollte der Schal ausfallen. Dezente einfarbige Modelle oder Schals mit Karo-Muster passen selbst zu edlen Sakkos und können heutzutage sogar eine Krawatte ersetzen.

Zu lässigen Freizeithemden darf man dagegen gerne auch auf ausgefallenere Muster und Akzente setzen. Wer modisch couragiert ist, der wertet seinen Schal durch knallige Farben zum Highlight des Outfits auf – und lenkt so beim Bummel durch die Stadt oder beim Besuch im Club alle Blicke auf sich. Solche auffälligen Schals sollten allerdings mit viel Stilbewusstsein kombiniert und mit großem Selbstbewusstsein getragen werden, ansonsten wirken sie schnell fehl am Platz.



Stoffe: Hochwertiges Material erkennen

Outfit mit kariertem Schal | © panthermedia.net /AllaSerebrina

Outfit mit kariertem Schal | © panthermedia.net /AllaSerebrina

 

Bei der Wahl des Materials sollte man auf hochwertige Stoffe und eine qualitätsgerechte Fertigung setzen, um ein nachhaltiges Trageerlebnis zu erhalten. Im Allgemeinen sind Naturfasern langlebiger und atmungsaktiver, haben allerdings auch einen höheren Preis. Kunstfasern erhält man zu einem geringeren Preis, doch diese können mit der Zeit Gebrauchsspuren aufweisen und unangenehm riechen. Wofür man sich entscheidet, hängt im Endeffekt von den eigenen Ansprüchen ab. Wer sich intensiv mit dem Thema beschäftigt, wird auch qualitativ hochwertige Modelle zu einem humanen Preis finden.

An Schals, die nicht nur optisch gut aussehen, sondern auch bei kälteren Temperaturen lange warm halten sollen, werden erhöhte Ansprüche gestellt: Sie müssen aus einem wärmespendenden Material bestehen, damit man auch bei Schnee, Regen und Wind nicht friert. Kaschmir oder Wolle gelten als Klassiker für Winterschals, da sie weich, kuschelig und gemütlich sind – so sorgen sie im Herbst und Winter für die ersehnte Wärme. Außerdem kleben oder knistern die beiden Materialien nicht, weshalb ein angenehmes Tragegefühl garantiert wird.

Sommerschals dagegen sollten leicht und atmungsaktiv sein, damit sich die Wärme unter dem Stoff nicht staut. Hier empfehlen sich zum Beispiel Exemplare aus Viskose- oder Leinenstoffen, da diese kühlend und leicht zu tragen sind. Auch Modelle aus feiner Baumwolle regulieren die Temperatur und sind zudem sehr pflegeleicht. Outdoorbegeisterte Schalträger sollten sich für Polyester entscheiden, da dieses Material die in den Sommermonaten hohe UV-Strahlung besonders gut abweist.

Bindearten: Geknotet oder gewickelt

Schal locker um den Hals gehangen | © panthermedia.net /wernerimages

Schal locker um den Hals gehangen | © panthermedia.net /wernerimages

 

Je nachdem, wie ein Schal getragen wird, kann er viel über den Charakter des Trägers aussagen: So legen konservative Typen den Halswärmer meistens ordentlich um den Hals, während ausgefallene Männer den Schal eher mehrfach um den Hals wickeln. Wer den Schal nach außen schlägt und das längere Ende auf dem Rücken trägt, gilt vielmals als modebewusster Trendsetter. Diese Definitionen sind selbstverständlich keinesfalls allgemeingültig, lassen aber trotzdem einen ersten Eindruck über den Schalträger aufkommen.

Eine der klassischsten und gleichzeitig einfachsten Möglichkeiten, seinen Schal zu tragen, ist die sogenannte Social-Media-Schlaufe: Dafür faltet man den Schal in der Mitte, schlägt beide Enden um den Hals und zieht diese anschließend durch die vorne entstandene Schlaufe. Abhängig vom individuellen Wärmebedürfnis kann man die Schlaufe entweder straff am Hals oder ganz locker tragen. Genauso wie der Fake Knot, der Reverse Drape oder der Four in Hand passt die Social-Media-Schlaufe zu eleganten und schicken Anlässe.

Neben den oben genannten seriösen Bindemöglichkeiten gibt es auch lässigere Varianten. So eignet sich der sogenannte Wraparound eher für alternative und sportliche Anlässe – beispielsweise in Kombination mit Jeans- oder Leinenoutfits. Um den Wraparound zu binden, legt man den Schal locker zweimal um den Hals, sodass beide Enden vorne locker herunterbaumeln. Wenn man die Schalenden vor dem Hals nochmals lässig übereinander schlägt, erhält man den Halbknoten. Auch diese Bindeart ist eher bei legeren Anlässe als bei Treffen im Anzug zu verwenden.



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