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Telefonsex – Abzocke oder echtes Vergnügen?!

Kaum ein Mann wird es zugeben, aber seien wir ehrlich, nicht wenige haben es zumindest in pubertierenden Zeiten einmal ausprobiert. Für andere wiederum gehört es gar zu einem netten Abend einfach dazu, um der Einsamkeit zu entfliehen und sich lasziven Fantasien hinzugeben. Die Rede ist von Telefonsex.



Gewiß ist Telefonsex kein Thema, über das ein jeder Mann mit seinen Nachbarn beim Kaffeetrinken prechen würde, doch erfreut sich Telefonsex einer großen – wohl meist männlichen – Fanbase. Die Telefonsexindustrie, die gewiss nicht immer den besten Ruf sein eigen nennt, was im übrigen nicht selten an unseriösen Abzockermethoden mancher Anbieter liegt, erfreut sich auch in Zeiten, in denen die Telefonsex Werbespots nicht mehr ganz so inflationär über den Bildschirm zu flimmern scheinen, großer Beliebtheit. Wohl dem, der Telefonsex zu seinen Vorlieben zählt, und einen Anbieter für Telefonsex gefunden hat, dem er Vertrauen kann und welcher sich als seriös erwiesen hat, wenn es um die tatsächliche Abrechnung der Telefondamen Leistungen geht.

Bei Anruf Sex. Wer sitzt eigentlich am anderen Ende der Leitung?

Wagen wir doch mal einen Perspektivenwechsel und betrachten wir das Telefonsexgewerbe mal abseits der nach erotischen Abenteuern suchenden Männer. und widmen uns den Damen am anderen Ende der Leitung. Eigentlich sprechen wir beim Telefonsex ja von einer Win Win Situation für alle Beteiligten. Wir leben inmitten des Online Zeitalters und beruflich betrachtet vor allem inmitten von Homeoffice Zeiten. Wohl dem, der von zu Hause arbeiten kann und remote oder per Telefon sein Geld verdienen kann. Aus Call Center Perspektive würde man beim Telefonsex von Inbound Services sprechen, was nichts anderes bedeutet, dass man bzw. in diesem Fall die Damen angerufen werden und eben nicht die eigenen Dienste proaktiv an den Mann bringen müssen, was – und hier wird ein jeder Aussendienstmitarbeiter uns wohl zustimmen – wahrer Luxus ist.

Auch beim Telefonsex erobern Amateure den Hörer

Während einst Hochglanz und aufwändig gedrehte Sexfilme den Erotikmarkt bestimmten, sind es heute eher privat anmutende Amateurvideos, nach denen der Markt sich sehnt. Dies verleiht dem Ganzen eine gewisse Authentizität und erleichtert das Hineinversetzen in die Szenerie für den Verbraucher. Auch im Telefonsexbereich setzt dieser Amateurtrend fort. So sind es bei vielen Anbietern eben die Damen von nebenan, die es einem am Telefon verbal besorgen mögen. Man wirbt also ganz offiziell nicht mit Hochglanz Covergirls, sondern mit den Girls next Door. Auch die Brand Namen suggerieren ganz klar, dass Amateure am anderen Ende der Leitung auf Anruf warten. Hier gibt es mittlerweile auch genügend Anbieter im Internet.



Dem oben beschriebenen Ansatz folgend suggeriert man mit diesem Branding auf den ersten Blick, dass Damen ihr Taschengeld mit Telefonsex aufbessern. Also echte Amteure und genau das, wonach heute nicht wenige gesucht haben. Dieser Amateur Dirty Talk wird in jedem Fall nicht langweilig an den Mann gebracht und dürfte dem Nutzer recht rasch beim Abdriften in die erotischen Amateurfantasie – Welten nützlich sein. Einen weiteren Slogan des Anbieters haben wir leider nicht selbst getestet, doch wäre interessant zu wissen, ob die „Hobyhuren, die nebenbei ihr Taschengeld aufbessern“, tatsächlich aus purer Leidenschaft stöhnen, weil sie schlicht Lust auf Sex gegen Entlohnung haben oder ob es am Ende des Tages doch wie beim bereits erwähnten Aussendienstmitarbeiter ist, der tagsüber oder gar auch Nachts seinen Job macht, um dann völlig erledigt und ohne Lust auf Sex die heimische Couch zu erobern. Wir jedenfalls wünschen den Damen wie den Herren die Erfüllung aller Fantasien, Spaß bei der Arbeit und genügend Taschengeld im Geldbeutel.

Unser Telefonsex Fazit. Lasst die Leute reden!

An dieser Stelle möchten wir nochmals auf die Win Win Situation beim Telefonsex hinweisen. Bei seriöser Abwicklung durch den Anbieter gibt es absolut nichts Verwerfliches, handelt es sich doch schliesslich lediglich um einen Markt, der von Angebot und Nachfrage lebt. Es scheint, als wäre in diesem Fall genügend Nachfrage vorhanden, so dass das frivole Angebot nicht wenig in Anspruch genommen wird und die Damen und inzwischen gar Herren ihr Taschengeld aufbessern können. Auch volkswirtschaftlich betrachtet wird die Telefonsexbranche ganz sicher nicht wenig zum Bruttoinlandsprodukt Deutschlands beitragen. In diesem Sinne. Ruf doch mal wieder an und bring Brot mit!



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